Landmusikorte 2027: Kommunen winken Preisgelder bis zu 18.000 Euro
Ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern können sich ab sofort für die Auszeichnung „Landmusikorte 2027“
bewerben. Gesucht werden Orte, in dem vor allem lebendige Amateurmusik und
innovatives ehrenamtliches Engagement eine wichtige Rolle spielen. Darüber
informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU), der
zugleich Gemeinden aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim zur
Bewerbung aufruft.
Bewerbungen können von Kommunen gemeinsam mit lokalen
Kultureinrichtungen, Vereinen und Ensembles eingereicht werden.
Voraussetzung ist die Unterstützung durch die Bürgermeisterin bzw. den
Bürgermeister der jeweiligen Kommune. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar
2027. Eine Jury entscheidet bis Mitte April über die Preisträger, die ab Mai 2027
in ihren Kommunen ausgezeichnet werden.
Für die besten Bewerbungen werden drei Bundespreise vergeben – dotiert mit
18.000 Euro, 10.000 Euro und 6.000 Euro. Zusätzlich stehen zehn Förderpreise
à 2.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen neue musikalische Projekte
ermöglichen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, die
Zusammenarbeit von Amateur- und Profimusik fördern und nachhaltige
kulturelle Strukturen im ländlichen Raum unterstützen.
Zum Hintergrund: Die Auszeichnung „Landmusikorte des Jahres“ wurde
erstmals 2021 vom Deutschen Musikrat vergeben. Sie soll das Musikleben im
ländlichen Raum stärken und dazu beitragen, kulturelle Angebote in Stadt und
Land qualitativ einander anzunähern. Alle Details zur Ausschreibung und
Antragstellung finden Interessierte unter:
www.bundesmusikverband.de/landmusikort/