Politischer Dämmerschoppen der SenU- ASD
Senioren-Union diskutiert Zukunftsthemen
Quelle; Bild, Lambert Brand
Bild von links;
Heinz Haarmann, Hartmut Moorkamp MdL, Landrat Marc-Andre Burgdorf, Vors. Ewald Bruns und Samtgemeinde Bürgermeister Ludger Kewe.ASCHENDORF / HÜMMLING. Aktuelle bundespolitische Trends, tiefgreifende Sozialreformen sowie die drängenden Herausforderungen in Wirtschaft und Landwirtschaft standen im Mittelpunkt eines öffentlichen politischen Abends, zu dem die Senioren-Union Aschendorf-Hümmling eingeladen hatte. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt: Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Chance zum direkten Austausch.
Zum Auftakt begrüßte der Vorsitzende der Senioren-Union Aschendorf-Hümmling die Anwesenden und fand gleich zu Beginn deutliche Worte. In seiner Eröffnung sprach er die brennenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme der Region ohne Umschweife an und schaffte damit die Grundlage für eine ebenso ehrliche wie eingehende Debatte.
Als Gesprächspartner stellten sich anschließend der Landtagsabgeordnete Hartmut Moorkamp (CDU), Landrat Marc-André Burgdorf, Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe sowie Lorups Bürgermeister Wilhelm Munk den Fragen des Publikums. In der angeregten Diskussion gaben die Mandatsträger umfassend Auskunft zu den zentralen Themenfeldern:
- Sozialreformen und Generationengerechtigkeit: Landrat Marc-André Burgdorf ging auf die kommunalen Auswirkungen bundespolitischer Weichenstellungen ein. Im Fokus standen die Zukunftsfähigkeit der Renten- und Pflegesysteme sowie die Sicherung der sozialen und sicherheitsrelevanten Infrastruktur im Emsland.
- Wirtschaft und Standortpolitik:Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe betonte die Bedeutung starker Rahmenbedingungen für den lokalen Mittelstand. Bürokratieabbau und verlässliche Energiepreise seien entscheidend, um die Wirtschaftskraft vor Ort zu sichern.
- Zukunft der Landwirtschaft: Lorups Bürgermeister Wilhelm Munk und MdL Hartmut Moorkamp machten sich für die heimischen Familienbetriebe stark. Die Landwirtschaft auf dem Hümmling benötige endlich wieder Planungssicherheit und Wertschätzung statt immer neuer bürokratischer Auflagen.
Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die offene Runde für zahlreiche Nachfragen. Der Vorstand der Senioren-Union zog ein durchweg positives Fazit: Der große Zuspruch habe gezeigt, wie hoch der Bedarf an sachlicher Diskussion und direktem Kontakt zu den Entscheidungsträgern in der Region ist.